Pressemitteilung

Kulturverein gewinnt Martin Dulig für Aktion „100 Patenschaften“

18-08-2014 12:00

Am Montagvormittag hat der Meißener Kulturverein an Martin Dulig, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der SPD Sachsen, die Patenschaft für die Frauenstufen übergeben. Der Treppenweg beginnt in der Nähe der Meißener Frauenkirche neben dem Restaurant Vincenz Richter und führt in Richtung Sankt Afra. Unter dem Motto „100 Patenschaften“ hatte der Meißener Kulturverein am 1. August 2014 die Aktion zur Stadtverschönerung gestartet.

„Es ist bereits das zwölfte Patenobjekt seit dem Start unseres Aufrufes, das zukünftig durch einen Paten betreut wird“, betont Sven Mücklich, Pressesprecher des  Meißener Kulturvereins. „Wir verfolgen mit dieser Aktion das Ziel, das Stadtbild zu verschönern, indem teils ungepflegt erscheinende Plätze, Wege, Grünanlagen, Brunnen oder andere Einrichtungen gesäubert werden bzw. starke Verunreinigungen oder Beschädigungen der Stadt gemeldet werden.“

„Meißen zählt für mich zu den schönsten Städten in Deutschland. Durch meine Patenschaft möchte ich dazu beitragen, die Stadt noch schöner und liebenswerter zu machen“, so Martin Dulig und fügt hinzu: „Ich möchte betonen, dass ich die Patenschaft aus persönlichen und nicht aus irgendwelchen politischen oder wahltaktischen Gründen übernehme. Mit Meißen und insbesondere mit den Frauenstufen verbinde ich meine schönsten Kindheitserinnerungen. Deshalb engagiere ich mich hier gern als Privatperson und nicht als Politiker.“

Martin Dulig hatte von einem Bekannten, der sich bereits für die Aktion „100 Patenschaften“ engagiert, erfahren und sich beim Meißener Kulturverein um eine Patenschaft beworben.

„Ich habe ganz in der Nähe der Frauenstufen, auf der Freiheit, gewohnt.Der Weg in die Altstadt und die umliegenden Gärten, Mauern und Gebäude waren für mich als Kind ein großer Spielplatz. Deshalb habe ich mich für diesen Stufenweg als Patenobjekt entschieden“, verrät Martin Dulig. „Noch heute besuche ich gern die romantischen Stufenwege, die zu Sankt Afra führen. Diese kleinen verträumten Wege wecken bei mir heimatliche Gefühle und ziehen mich immer wieder an.“

Seiner Meinung nach ist es nicht nur Aufgabe des Staates und der Verwaltung, die Schönheit einer Stadt zu erhalten, sondern von allen Bewohnern: „Eine schöne Stadt muss umsorgt und mit Leben erfüllt werden. Deshalb ist es aus meiner Sicht ganz wichtig, dass sich die Meißener um ihre Stadt kümmern und auf die vielen schönen Details, Objekte und Anlagen Acht geben.“

Innerhalb der ersten zwei Wochen hat der Verein bereits für die Afrastufen, den Busbahnhof (Großenhainer Straße), den Domplatz, die Schlossstufen und andere Objekte in Meißen Paten gefunden. „Die Bereitschaft, sich um ein Objekt kümmern zu wollen, ist in Meißen groß, dies zeigt nicht nur die Zahl der bereits übernommenen Patenschaften, sondern auch das Beispiel des Brunnens an der Hintermauer Nr. 7“, so Sven Mücklich. „Wir haben in der letzten Woche den Brunnen vorgestellt und innerhalb von einer Stunde die Meißener Stadtführerin Katrin Markert als Patin gewinnen können. Sie hat am Wochenende den Bereich um den Brunnen gesäubert.“

Der Meißener Kulturverein hat auf seiner Internetseite www.meissener-kulturverein.de eine Liste von möglichen Objekten und Patenschaften aufgelistet, die durch ehrenamtliches Engagement betreut und verschönert werden können. Brunnen und Bänke gehören ebenso dazu wie Plätze oder Stufen in der Stadt.

„Mitwirken an der Patenschafts-Aktion kann jeder“, betont Sven Mücklich. „Je mehr Freiwillige sich an der Aktion beteiligen, desto weniger ungepflegte Objekte wird es in der Stadt geben. Darüber hinaus kann mittels dieses bürgerschaftlichen Engagements die Stadtkasse entlastet werden.“ 

Auf der Internetseite des Meißener Kulturvereins können sich nicht nur Paten melden, sondern auch weitere Objekte für die Aktion „100 Patenschaften“ gemeldet werden. 

Der Meißener Kulturverein wurde am 16. April 2014 unter anderem von Eric Schäffer (Geschäftsführer der Privatbrauerei Schwerter Meißen), Uwe Michel (Schlossleiter der Albrechtsburg Meissen), Ulf Mallek (Geschäftsführer der Redaktion Elbland der Sächsischen Zeitung), Daniel Bahrmann (Vorsitzender des Kunstvereins Meißen), Dr. Walter Hannot (Geschäftsführer der Heimrich & Hannot GmbH) und weiteren engagierten Personen gegründet.

Ziel des Vereins ist es, das kulturelle Potential von Meißen zu bewahren und zu fördern sowie die Vielzahl von kulturellen und künstlerischen Einzelinitiativen in der Stadt besser miteinander zu vernetzen.

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